Herausforderung Demografischer Wandel

Der demografische Wandel beschreibt die Bevölkerungsentwicklung eines Bezugsraumes hinsichtlich der Altersstruktur, dem Verhältnis von Männern und Frauen, den Anteilen von Inländern, Ausländern und Eingebürgerten an der Bevölkerung, der Geburten- und Sterbefallentwicklung sowie den Zuzügen und Fortzügen. In Deutschland sinkt die Bevölkerungszahl seit den 70er Jahren, was einen steigenden Anteil älterer Menschen nach sich zieht. Das Zuwanderungssaldo ist positiv mit sinkender Tendenz. Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die sozialen Sicherungssysteme, die Daseinsvorsorge, den Schulbereich, auf Siedlungs-, Land- und Stadtstrukturen sowie auf den medizinischen und den

 

Pflegebereich stellen die Regionen schon heute vor kostenintensive und komplexe Herausforderungen. Neben den Auswirkungen auf die Lebenswelten verursacht der fortschreitende Trend der Bevölkerungsentwicklung strukturelle Veränderungen in der Arbeitswelt. Eine direkte Auswirkung ist die zeitliche Verlängerung der Erwerbstätigkeit, um weniger nachkommende Fachkräfte zu kompensieren sowie eine vermehrte Ausrichtung der Arbeitsbedingungen und Personalentwicklung auf die älteren Mitarbeiter. Dem gegenüber steht die immer noch vorherrschende Meinung in Unternehmen, dass die Lernfähigkeit im Alter schwächer ist.